Nach dem „Leoganger Dorffeiertag“ freut sich der ganze Ort auf die Feuernacht der Teufel: Abgestiegen – oder abgestürzt? – vom festlichen Leonhardiritt, ist es heute noch genau einen Monat hin bis zum Leoganger Krampusrummel 2025. Mit ersten Infos und dieser kleinen Vorschau stimmt euch ChrisTEXT darauf ein.
Auf der Sinnlehenalm treffen sich am heutigen Freitagabend die „Loigoma Graum Toife“ zur geselligen Helferfeier. Gedanklich richtet man sich dabei schon ein auf den immer näher rückenden Leoganger Krampusrummel 2025. Gut vier Wochen noch, dann werden sich all die fleißigen Hände auf ein Neues ins Zeug legen.
Wie sehr sich das auszahlt, hat die engagierte Pass diesen Sommer eindrucksvoll bewiesen: Beim Jubiläumsfest der Musikkapelle verblüfften die „Toife“ mit der Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 10.000 Euro (!) an den Sozialverein „Loigom hoit zomm“ – ChrisTEXT hat berichtet.

„Loigom“ brennt am zweiten Advent
Heuer fällt der Krampusrummel wieder mal auf einen Sonntag, den zweiten im Advent – just said, dank des genialen Fixtermins am 7. Dezember mit dem darauffolgenden Feiertag ist der Wochentag in dem Fall ja selbst ausgiebigen Ausnüchterern jedes Jahr völlig wurscht.
Bevor wir aber zum teuflischsten Trend auf der diesjährigen Getränkekarte kommen, will ein Herzensanliegen von Obmann Michael Obwaller noch besser bekannt gemacht werden:
Der Kindereinlauf als eines der ersten großen Highlights des Abends macht den Leoganger Krampusrummel so besonders. Jeder Anflug von Krampuskleidern reicht, jede Art von selbst gebastelter Maske sowieso; aber auch schon einfachste Kostümierung genügt, damit die Kleinsten gemeinsam mit ihren Eltern bzw. Begleitern dabei sein können. Umziehen ist auf der Tribüne im Steinbergstadion bequem möglich. Gleich nach der Kutschendurchfahrt vom Nikolaus, gegen 19:20 Uhr, wird von Ecke Allee-Stadionzufahrt mit dem freien Einlauf der Kids losgelegt – und im Idealfall: deren Scheu vor den großen „Kramperln“ abgelegt.

„Hollerdrio“ Partypeople: Trends beim Teufelstrank
Den Vorjahresdebütanten Wallnerpass und Hoizegg-Toife aus Saalfelden hat’s gefallen – beide sind deshalb ebenso wieder mit dabei wie alle Angestammten, womit exakt das gehabte Passen-Portfolio, welches 2024 so begeistern konnte, an den Start gehen wird.
Die Getränkekarte liefert einen Gruß von den längsten ausgerechnet inmitten dieser kürzesten Tage des Jahres: „Bacardi Holler“ ist heuer der Knüller! Mit der rumgetränkten Frühsommerblüte in einem „Vitamin B“ der ganz anderen Art frohlockt das heurige „Flüssigkonzept“, für das die „Toife“ wie üblich weit über ihre „Graumgrenze“ hinausblicken und diesmal Anleihe in den nördlichen Gauen nehmen.
Holunder im Dezember – außersaisonal, außergewöhnlich sowieso und in der Produktbezeichnung passend zu den Teufeln: „Un-ge-Hoia!“
Teufel trotzen Teuerung
Gefürchteter als jede Pass ist der Preis in Zeiten galoppierender Inflation, das weiß auch die Organisation. Die Menge macht’s, nicht eine spannende Spanne – so kann der Ansatz hinter der moderaten Preisgestaltung zusammengefasst werden. Weil’s die Leogangerinnen und Leoganger Jahr für Jahr mit großem Zuspruch honorieren, halten die „Graum Toife“ allerlei Auswüchse auch heuer gefangen in ihrem Gitterkäfig und richten eine Art „inflationsfreie Zone“ ein, in der man sich Würstel, Leberkäs’ & Co. auch 2025 noch herzhaft-unbeschwert schmecken lassen kann.
Klare Erkenntnis also: Es gibt ein Leben nach „Leanascht“! Der Patron ist geehrt, die Patrone noch lange nicht geleert – „Loigom kimb boed wieda zomm“!

>> Alles Aktuelle zum Leoganger Krampusrummel von ChrisTEXT
Updates zum Krampusrummel:
Latest News zur Veranstaltung findet ihr sobald vorliegend an dieser Stelle …
